Aromatherapie - Heilsame Düfte zur Steigerung des Wohlbefindens

Geschichte
Chinesen, Ägypter und Römer der Antike haben bereits mit Verflüchtigungs- und Destilationsverfahren die aromatischen Wirkungen pflanzlicher Stoffe genutzt. Im Mittelalter nutzen Ärzte Blütenöle und Kräuteressenzen, um bei ihren Patienten Erkrankungen und Gefühle positiv zu beeinflussen. Bis heute machen sich viele Menschen die sanfte Therapie durch natürliche und naturreine biologische Aromen zu Nutze. Diese milde Form der Heilunterstützung , angeleitet von ausgebildetem Personal, kann bei verschiedenen Leiden helfen und unterstützen.

Hochwertige, naturreine Düfte
Der Begriff „ätherisch“ stammt vom griechischen Wort „aither“ ab und bedeutet in etwa „Himmelsluft“. Sie bestehen zum größten Teil aus sekundären Pflanzenstoffen, in erster Linie so genannter Monoterpene. Die Pflanzen stellen sie her, um sich entweder vor Fressfeinden und Krankheiten zu schützen oder um Nützlinge anzulocken. Das markanteste Merkmal ist ihr konzentrierter Duft. Aufwändige Verfahren sind erforderlich, um den Pflanzen die kostbaren, duftenden Öle zu entziehen, daher haben manche Essenzen auch einen hohen Preis. Apotheken bieten eine reichhaltige Auswahl reiner, hochwertiger ätherischer Öle an. Dagegen werden preiswerte Duftöle meist synthetisch hergestellt oder mit günstigeren Ölen verlängert.  Echte ätherische Öle sind kostbar und nur 100 Prozent naturreine ätherische Öle sind therapeutisch wirksam. 

Wie wirken ätherische Öle?
Immer der Nase nach! Riechen ist eine komplexe Sinneswahrnehmung, für die wir mehr brauchen als nur unsere Nase. Dort sitzen Riechzellen und Proteinrezeptoren, die die Duftmoleküle aufschlüsseln. Aber dann führt der Weg weiter ins Gehirn. Der Riechkolben (Bulbus olifactorius) analysiert dort die eingegangenen Informationen und schickt sie dann  ans limbische System, wo unsere Emotionsverarbeitung stattfindet. Die Summe aus subjektiven Erlebnissen und unseren gemachten Erfahrungen bestimmt dann, welche Assoziation der Duft in uns auslöst. Aber auch in anderen Gewebe kommen Riechrezeptoren vor, z.B in der Haut, in der Bronchialmuskulatur, aber auch im Darm oder in der Niere.

Anwendungsmöglichkeiten
Es gibt verschiedene Möglichkeiten mit einer Aromatherapie das Allgemeinbefinden zu verbessern oder zu harmonisieren.

Eine Möglichkeit besteht in der Inhalation des ätherischen Öls. Dies kann auf verschiedene Weise erfolgen. Zum einen kann man direkt am Öl, das sich meist in kleinen Fläschen befindet, riechen. Zum anderen kann das Öl durch Verdampfung in der Luft verteilt werden. Dies erfolgt in mikrofeinem Dampf durch einen Diffusor. Das Öl wird bei dieser Methode kalt verteilt. Eine weitere Inhalationsmethode erfolgt durch einen Luftbefeuchter, um die Öle zu verteilen. Hierzu werden einige Tropfen des gewünschten Öls auf ein Tuch gegeben und dieses vor den Luftbefeuchter gespannt. Außerdem können ätherische Öle – wenn es um die Aufnahme des Öls in die Atemwege geht - ganz klassisch in heißes Wasser gegeben werden und dann mit darüber gebeugtem Kopf und mit einem Handtuch abgedeckt, ausgiebig inhaliert werden. In einer Duftlampe können ätherische Öle auch sanft wirken. Es ist allerdings zu beachten, dass manche Öle bei zu starker Hitze Einbußen ihrer Wirksamkeit erleiden.

Ätherische Öle wie Lavendel- oder Teebaumöl - können auch durch Einreibung und Verteilung  auf der Haut angewendet werden. Ansonsten solle immer eine Verdünnung mit einem Basis- oder Trägeröl, wie z.B. Jojoba-, Süßmandel- oder Aprikosenkernöl erfolgen. Typische Bereiche zur äußerlichen Verwendung ätherischer Öle in der Aromatherapie sind Hautregionen über den Organen, der Bauch, Rücken, Gelenke, die Fußsohlen, der Nacken, die Schläfen und die Schädeldecke.

Eine Massage mit duftenden Ölen ist sehr wirkungsvoll, da die Öle über die Haut sehr schnell in den Blutstrom aufgenommen werden. Hierdurch wird die Durchblutung angeregt und Verspannungen gelöst.

Aromatisierte Bäder können sehr belebend wirken, je nachdem, welches Öl sie auswählen. Hierzu gibt man 4-8 Tropfen des bevorzugten ätherischen Öls ins eingelassene Badewasser. Verteilen Sie die Öltröpfchen möglichst gut im Wasser und entspannen Sie mindestens 10 Minuten im Wannenbad, während sie dabei tief ein- und ausatmen.

 

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