Aufguss, Abkochung, Kaltauzug - Tee richtig zubereiten

Für die richtige Zubereitung von Tee, der eine medizinische Wirkung entfalten soll, sollte man grundsätzlich nie Gefäße aus Metall, sondern besser aus Glas, Keramik oder Porzellan bevorzugen. Bei der weiteren Zubereitung muss der Tee immer abgedeckt werden, damit sich die wertvollen ätherischen Öle und Wirkstoffe im Tee beim Sieden oder Kochen nicht verflüchtigen.

Aufguss: Der Aufguss ist die gebräuchlichste Form der Teezubereitung. Dieser empfiehlt sich für zarte Pflanzenteile wie Blüten, Blätter, Kraut, Samen und Früchte. Früchte wie Wacholder, Kümmel, Fenchel oder Anis sollten vorab zerstoßen werden, damit sich die ätherischen Öle  freisetzen und optimal in den Tee übergehen können.

Grundrezept: Bei einem Aufguss werden ein bis zwei Teelöffel der getrockneten Pflanzenteile mit kochendem Wasser (150ml) überbrüht und müssen anschließend zwischen 10 bis 15 Minuten abgedeckt werden. Danach werden die Pflanzenteile durch ein Sieb oder einen Flter abgeseiht.

Abkochung: Bei einer Abkochung werden die Pflanzenteile in kaltem Wasser abgedeckt angesetzt. Dies kann je nach Pflanzenart mehrere Stunden dauern. Danach werden die eingeweichten Heilpflanzen zum Sieden gebracht, was je nach Bedarf und Pflanzen 5 bis 20 Minuten dauern kann. Bei Wurzeln dauert der ganze Vorgang etwas länger. 

Kaltauszug: In einer Porzellan, Glas- oder Keramikschale werden die Heilpflanzen mit kaltem Wasser übergossen. Alles bleibt über Nacht zwischen 6 bis 8 oder 12 bis 24 Stunden, so wie es das Rezept vorgibt, abgedeckt stehen. Anschließend wird der Kaltauszug erwärmt und entsprechend angewendet.

 

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