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Arnikablüten - Arnica flos, Arnica montana L., Astreaceae

Wirkung

Topische Anwendung: antiphlogistisch

Entzündungen: konsekutiv analgetisch

weitere Wirkungen: antiseptisch, cholagog, kardioton, vasomotorisch, diuretisch

Anwendungsgebiete

äußerliche Anwendung bei Verletzungs- und Unfallfolgen (Hämatome, Prellungen, Quetschungen, Frakturödeme), Entzündungen der Mund- und Rachenschleimhäute, Folgen von Insektenstichen (Entzündungen, Furunkulose), Oberflächenphlebitis sowie Veneninsuffizienz

Nebenwirkungen

längere Anwendung an der Haut: Hautentzündung mit Schwellung und/oder Bläschenbildung, Ekzeme, bis hin zur Nekrotisierung

höhere Dosierung: Magen-Darm-Beschwerden

Wechselwirkungen

Keine bekannt

Gegenanzeigen

Arnika-Allergie oder Überempfindlichkeit gegenüber Korbblütlern, Anwendung an empfindlicher oder geschädigter Haut, in der Schwangerschaft kann es zum Abort kommen

Hinweise

Nicht zur inneren Anwendung und zum Dauergebrauch

Lagerungsdauer: Zerkleinerte Droge in Behältnissen max. 3 Jahre

Teebereitung

2 - 3g Arnika werden mit 250ml heißem Wasser übergossen und nach 10 min durch ein Teesieb gegeben. Leinen, Zellstoff oder Ähnliches mit dem Teeaufguss ränken und äußerlich auf die entsprechende Körperpartien legen.

Dosierungsvorschlag

Einzeldosis als Auguss oder Abkochung auf eine Teetasse: 0,2g Droge

äußerliche Anwendung: 2g Droge auf 100 ml Wasser

Die Umschläge werden mehrmals täglich gewechselt