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Bärlappkraut - Lycopodii herba, Lycopodium clavatum L., Lycopodiaceae

Wirkungen: hypoglykämisch (da die experimentellen Belege nicht ausreichend sind, ist eine Beurteilung nicht möglich)

Anwendungsgebiete: Nur in der Volksmedizin innerlich zur Vermehrung bei Nieren- und Blasenleiden, Koliken,  der Harnabsonderung, Menstruationsbeschwerden, Rheuma und Erkrankungen der Harn- und Geschlechtsorgane.

Zur äußerlichen Anwendung bei Wunden und juckenden Hautpartien, nässenden Ekzemen und Hautleiden.

Nach Maria Treben bei chronischer Verstopfung, Krämpfen und Leberleiden unf für Rheuma- und Gichtkranke.

Die Wirksamkeit ist bei den aufgeführten Anwendungsgebieten nicht belegt. Aufgrund der Giftigkeit ist die Anwendung bedenklich.

Nebenwirkungen: Besonders bei längerem Gebrauch ist mit Reizwirkungen aufgrund der recht giftigen Alkaloide zu rechnen. Laut älteren Angaben sind giftige curareähnliche Symptome möglich (Alkaloide).

Wechselwirkungen: nicht bekannt

Gegenanzeigen: Aufgrund der Giftigkeit ist die Anwendung bedenklich.

Teebereitung: 1-2g fein geschnittene Droge mit kochendem Wasser übergießen und nach 5-10min. abgießen.

Dosierungsvorschlag: mittlere Einzelgabe, soweit nichts anderes verordnet ist: 1,5g

Pro Tasse etwa 1,5g (1-2g) feingeschnittene Droge. 2-3x täglich eine Tasse trinken. Langzeiteinnahme nicht empfohlen.