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Geißrautenkraut - Galegae herba, Galega officinalis L., Fabaceae

Wirkungen: leicht diuretisch, antidiabetisch, blutzuckersenkend (Belege fehlen jedoch)

Anwendungsgebiete: Harninfektionen, harntreibendes Mittel, Durchfall, bei "Drüsenstörungen", eine Kombination mit der Droge regen die Nebenniere und die Bauchspeicheldrüse an, unterstützend bei Diabetes (Zuckerkrankheit) , sekretionsstörungen des Magen-Darm-Traktes, bei ungenügender und steigender Milchbildung, zur "blutreinigung", Gärungen- und Fäulnisdyspepsien, als mesenchymentschlackendes Mittel, Umstimmungstherapie, Dysbakterie im Bereich des Dickdarms, Roemheld-Syndrom (Herzbeschwerden, aufgrund von Gasansammlung im Magen-Darm-Bereich), als Leberschutztherapie, exsudativer Diathese und als "Status lymphaticus"

Die Wirkung der oben genannten Wirkungen ist nicht belegt und kann somit auch nicht befürwortet werden. Bei Diabetes ist die Anwendung aufgrund der wirksamen therapeutischen Alternativen und der Schwere der Erkrankung nicht zu vertreten.

Nebenwirkungen: Besonders bei hoher Dosierung kann es zu Intoxikation (vgl. frühere Diguanidinderiverte wie Synthalin) kommen. Auch beim Wiedevieh kam es zu Vergiftungen.

Wechselwirkungen: nciht bekannt

Gegenanzeigen: nicht bekant

Teebereitung: 2g fein geschnittene Droge mit 150ml kochendem Wasser übergießen und nach 5-10min abgießen.

Dosierungsvorschlag: 3x am Tag eine Tasse trinken.