Schweißsekretion vermehrt

Schwitzen ist eine lebenswichtige Funktion des Körpers. Durch die Absonderung von Schweiß kann der Körper über die Haut seine Temperatur regulieren und als Ausscheidungsorgan Giftstoffe ausleiten. Außerdem sorgt der Schweiß für einen optimalen pH Wert auf der Haut. Viele Menschen empfinden Schwitzen allerdings eher als etwas Lästiges und bringen es mit schlechtem Geruch in Verbindung. Doch frischer Schweiß riecht erstmal nicht, ein als unangenehm empfundener Geruch kommt erst durch die bakterielle Zersetzung zustande.

 

Man unterscheidet zwei Arten: das thermoregulatorische Schwitzen und das emotional bedingte Schwitzen. Durch körperliche Anstrengung oder durch äußere Hitze versucht der Körper durch die Schweißproduktion sich abzukühlen und vermeidet damit eine Überhitzung. Die hierfür wichtigen Schweißdrüsen befinden sich am ganzen Körper, jedoch wenig an Händen und Füßen. Das emotional bedingte Schwitzen kann durch Aufregung, Stress oder Nervosität zu einer vermehrten Schweißabsonderung führen. Dies tritt vor allem an Händen, Füßen oder im Gesicht auf. War es für unsere Vorfahren noch notwendig, um bei Gefahr mit griffigeren Fußsohle besser fliehen zu können, ist es für uns eher unangenehm und nutzlos.

Starkes Schwitzen ohne große Anstrengung oder Hitze nennt man Hyperhidrosis. Die Ursachen sind vielfältig. Auslöser sind zB Stoffwechselerkrankungen, psychische Beschwerden, Wechseljahre, Infekte, Nebenwirkungen von Medikamenten oder starker Kaffee- oder Alkoholkonsum.
Eine Behandlung der Hyperhidrose ist in jedem Fall sinnvoll. Denn wenn die Haut chronisch stark schwitzt, entzündet sie sich leichter und kann Risse bilden in denen Bakterien und Pilze einen idealen Nährboden finden. Neben einem erhöhten Verlust von Elektrolyten kann es für den Betroffenen auch ein psychisches Problem werden. Denn die Angst davor unangenehm zu riechen, kann dazu führen, dass der Betroffene sich sozial isoliert.

 

Deodoranzien sind meist der erste Versuch, das Problem zu lösen. Doch viele Produkte überdecken den Körpergeruch lediglich mit Duftstoffen. Andere hemmen zusätzlich, je nach Zusammensetzung, das Wachstum der Bakterien auf der Haut. Dadurch wird die bakterielle Zersetzung des Schweißes gestoppt und ein Schweißgeruch zusätzlich verhindert.
Die stärkeren Antranspirantien verringern durch Aluminiumsalze die Produktion von Schweiß an den Schweißdrüsen, indem sie deren Ausgänge verschließen, so dass der Schweiß nicht mehr auf die Hautoberfläche gelangt. In der Apotheke sind Arzneimittel mit 15 bis 25% Aluminiumchlorid erhältlich.

Körperpuder wirkt trocknend und kann gerade in Hautfalten hilfreich sein.
Doch zusätzlich zu der bekannten Behandlung mit „Deos“ kann der Betroffene mit weiteren Tipps seine Beschwerden verringern.
Hygiene steht hier an erster Stelle, damit die bakterielle Zersetzung möglichst gering bleibt. Regelmäßiges Waschen der Haut mit pH neutraler Seife ist ebenso wichtig wie das häufige Waschen und Wechseln der Kleidung. Die Kleidung sollte aus natürlichen Materialien sein. Synthetische Stoffe können einen Wärme- und Nässestau verursachen, was das Problem noch verschlimmert. Baumwolle nimmt Feuchtigkeit auf, sollte aber häufig gewechselt werden, da sich die Kleidung sonst schnell nass und kühl anfühlen kann. Wolle absorbiert neben Feuchtigkeit auch Gerüche.

 

Eine Stoffwechsel- oder Frühjahrskur helfen die Hautatmung zu verbessern. Denn haben sich Giftstoffe angelagert, versucht der Körper diese auch über die Haut loszuwerden. Die Schweißproduktion wird zuerst zwar angekurbelt, ist der Körper aber gereinigt, reguliert sich diese wieder. Nach dem gleichen Prinzip kann ein regelmäßiger Saunabesuch Abhilfe schaffen.

Salbei kann bei Hyperhidrose innerlich und äußerlich angewendet werden. Es hemmt die Schweißsekretion und wirkt äußerlich antibakteriell sowie adstringierend. Für den äußerlich anzuwenden Salbeitee, 5 EL getrockneten Salbei mit 500ml kochendem Wasser 10 Minuten ziehen lassen und den Körper abends mit lauwarmem Tee waschen.
Innerlich kann Salbeitee, am besten mit Salbeitinktur versetzt, über den Tag verteilt getrunken werden. Dafür pro Tasse einen Teelöffel getrockneten Salbei mit kochendem Wasser übergießen und 3 Minuten ziehen lassen. Salbeitee sollte für die optimale Wirkung lauwarm getrunken werden.

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